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Capsero AG: Die teure Wahrheit hinter der Pflanzenfabrik

Bis zu 2.000 Pflanzen pro Produktionscontainer, vollautomatisierte Abläufe und deutlich geringere Betriebskosten: Die Schweizer Capsero AG verspricht eine neue Wirtschaftlichkeit der industriellen Pflanzenproduktion. Doch künstliches Licht, Klimatisierung, Sterilisation und hochkomplexe Technik verursachen erhebliche Kosten. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Energie bei vertikalen Pflanzenfarmen zu den entscheidenden wirtschaftlichen Faktoren zählt. Besonders interessant ist deshalb Capseros Aussage über mehr als 70 Prozent geringere Betriebskosten. Gilt sie tatsächlich für die gesamte Pflanzenproduktion? Oder lediglich für einen einzelnen Entwicklungsschritt? Für Investoren könnte dieser Unterschied entscheidend sein.